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Jazz & Modern Dance / Videoclipdancing & Hip Hop

Kunst und Sport zusammen? Pure Kreativität ohne Konventionen? Sich durch Bewegung zu Musik ausdrücken? Und nebenbei fit sein? Ist das möglich? Ja, lautet die klare Antwort: Jazz- und Modern Dance ist der richtige Weg!

Jazz- und Modern Dance (JMD) ist eine junge Tanzsportart, die sich durch Kunst und Sport auf der Tanzfläche ausdrückt. Der Tanzstil hat eine Entwicklung von mehreren Jahrzehnten durchgemacht. Jazz Dance beinhaltet Elemente aus afrikanischen, europäischen und amerikanischen Tanzstilen. Durch die Verbindung von Elementen des Ausdruckstanzes, Modern Dance und Jazz Dance ergeben sich sehr freie und vielfältige Möglichkeiten.

Die ersten Formationsturniere in dieser Tanzsportart fanden in Hessen statt - 1976 war die erste Hessenmeisterschaft. Bereits 1988 griff der Deutsche Tanzsportverband (DTV) die Idee des Hessischen Tanzsportverbandes (HTV) auf und bildete einen Ausschuss, um die Regeln für die Turnier- und Sportordnung des DTVs zu erstellen. Schon 1989 veranstaltete man bundesweit Ausscheidungsturniere, um eine
Ligaeinteilung vornehmen zu können - damals noch ohne die Ostverbände. Mittlerweile sind in vier Ligabereichen Nord-Ost, West, Süd und Süd-Ost mehr als 400 Formationen von der Landesliga bis zur 1. Bundesliga am Start und es werden jedes Jahr mehr. Jazz und Modern Dance wird mittlerweile bundesweit von mehreren tausend Jugendlichen ausgeübt.


Achtung: In allen JMD-Gruppen und Videodancing-Gruppen (außer D-Gruppe und C-Gruppe) ist zur Zeit Aufnahmestopp! Wir haben eine Warteliste. Bei Interesse bitte Brigitte Fedler kontaktieren.


Abteilungsleiterin:
Brigitte Fedler

 
Ligenpyramide

Tanzsportbund NRW (TNW)


 
Wertungsgebiete

Jeder Wertungsrichter vergibt in jedem Wertungsgebiet pro Formation ein bis zehn Punkte, wobei eine Punktzahl mehrfach vergeben werden kann. Die Bewertung erfolgt vergleichend und nicht (wie beim Turnen) absolut.

Der Wertungsrichter addiert für jede Formation die Punkte, in den Vor- und Zwischenrunden vergibt er anhand der Summe ein Kreuz an die Formationen mit den höchsten Punktzahlen. Er muss zwei Drittel aller Formationen der Runde ankreuzen. In der Endrunde vergibt er eindeutige Platzziffern. Durch das Majoritätssystem wird entschieden, wer welche Platzierung erhält.

1. Präsentationsfähigkeit: Bewertet werden die Darstellungsfähigkeit, die Ausstrahlung, die äußerliche Aufmachung und eine erkennbare Interaktion zwischen den Tänzer/innen.

2. Technik: Bewertet werden die korrekte Bewegungsausführung, der Schwierigkeitsgrad (Balance, Beweglichkeit, Drehungen und Sprünge) sowie die Konstanz der Leistung (Ausdauer, Kraft und Kondition).

3. Choreografie und deren Ausführung: Bewertet werden Stil, Übereinstimmung von Idee, Bewegung und Raumaufteilung, Kreativität, Originalität, Dramaturgie, Aufbau und Stimmigkeit von Bewegungsübergängen.

 
Turnierregeln

- Die Tanzfläche darf nicht kleiner als 180qm sein, wobei keine Seitenlänge weniger als 12m betragen darf.

- Die Formationen müssen mit wenigstens 6 und höchstens 12 Tänzer/innen an den Start gehen.

- Der Tanz muss zwischen 3 und 4 Minuten lang sein.

- Ein- und Ausmarsch gehen weder in die Zeitrechnung noch in die Wertung ein.


- Die Kleidung der Formationen muss die Bewegungsabläufe und Körperlinien der Tänzer/innen deutlich sichtbar lassen.

- In der Vor- und Zwischenrunde werden von den Wertungsrichtern für die Formationen Kreuze vergeben, die ihrer Meinung nach weiterkommen sollen. Die Formationen mit mehr als zwei Kreuzen kommen weiter.


- In der Endrunde vergeben die Wertungsrichter Platzierungen. Es findet eine offene Wertung statt.

- Die Platzziffer der Fomation ergibt sich durch die absolute Mehrheit der abgegebenen Wertungen (Majoritätssystem).